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Sobek

Sobek erschien in zwei Gestalten. Entweder in reiner Tierform als Krokodil, oder in Menschengestalt mit dem Kopf eines Krokodils.

Sobek (auch Souchos) ist der Krokodilgott der ägyptischen Mythologie. Er war der Herrscher über das Wasser.

Die Ägypter kannten ausschließlich das bei ihnen heimische Nilkrokodil. Im alten Ägypten wurden diese Krokodile als heilige Tiere verehrt und in der Gestalt des krokodilköpfigen Gottes Sobek (auch Souchos) vergöttert. Dabei ist unbekannt, ob die Tiere aus Furcht geheiligt wurden oder ob dies erst nach der Entstehung der Gottheit Sobek geschah um den Gott zu besänftigen.

Sobek galt den Ägyptern als ein Gott des ewigen Fortbestandes. Als Sohn der Göttin Neith konnte sich Sobek um etwa 2400 v. Chr. als einer der wichtigsten Götter im ägyptischen Pantheon bewähren. In den Darstellungen taucht Sobek als Gott mit menschlichem Körper und dem Kopf eines Krokodils auf. In der linken Hand hält er einen Stab und in der rechten Hand den Ankh (anch), das Lebenssymbol der Ägypter. In Darstellungen des Neuen Reiches (um 1400 v. Chr.) trägt er außerdem einen Kopfschmuck mit eingearbeiter Sonnenscheibe, da er zu diese Zeit als eine Offenbahrung des Sonnengottes Ra galt und als Sobek-Ra bekannt war.

Der Krokodilgott wurde in Faijum, aber vorallem in Kom Ombo verehrt und wird dort mit Hathor und Chons gebracht. Sein Kult ist uralt und geht auf die prädynastische Zeit zurück.

Statuette Sobeks - 26. Dyn. (595-589 BC), Louvre/Paris (in neuem Fenster)
Statuette Sobeks - 26. Dyn. (595-589 BC), Louvre/Paris
 
Bilder zum Thema
Sobek und Haroeris in Kom Ombo (in neuem Fenster)
Sobek und Haroeris in Kom Ombo
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