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Neith

Neith ist in der ägyptischen Götterwelt die Totengöttin und die Göttin der Jagd. Sie schützt den Magen. Sie wird oft mit Pfeilen und Bogen dargestellt und trägt die Krone Unterägyptens.

Sie wurde als "Urmutter der Götter" betrachtet, die Leben zeugte und dennoch Jungfrau blieb. Deshalb setzten sie die Griechen mit Athene gleich.

Im vordynastischen Ägypten war Neith die Göttin der himmlischen und irdischen Gewässer und Personifikation und Schöpferin der Welt und aller Geschöpfe. Später wurde sie dann in die Unterwelt verdrängt.

Sie war die Hauptgöttin der nach Ägypten eindringenden Lybier, die ihre tätowierte Glyphe auf dem Oberarm trugen. Sie wurde in Sais verehrt und Plutarch berichtet von einem verschleierten Bildnis, das von dem Spruch geschützt wird: "Ich bin alles, was war, was ist und was sein wird, und keinem Sterblichen wird es jemals vergönnt sein, meinen Schleier zu lüften."

Bronzestatuette von Neith - 26. Dyn. 664-525 v. Chr. (in neuem Fenster)
Bronzestatuette von Neith - 26. Dyn. 664-525 v. Chr.